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J&S-Lager 2001, Langenthal


Samstag, 14.7.2001 - The End

Freitag, 13.7.2001 - Game of Life

Donnerstag, 12.7.2001 - OL

Mittwoch, 11.7.2001 - Game Over

Dienstag, 10.7.2001 - Twins

Montag, 9.7.2001 - Waterworld

Sonntag, 8.7.2001 - WWW-World Wide West

Samstag, 7.7.2001 - Das Spiel hat begonnen

Samstag, 14.7.2001 - The End...


Zum letzten Mal in diesem Lager musste eine sportliche Höchstleistung erbracht werden. Die Disziplin heute hiess Putzen! Ein Berg aus Koffern, Inline Skates und Schlafsäcken türmte sich schon bald vor dem Pfadiheim auf. Unsere Putzteufel leisteten ganze Arbeit, in Rekordzeit war das Haus so sauber wie wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr. KMOP (Küchen-Mega-Oberputzer) Fränz Achermann musste gar eine Warnung an der grossen Kippbratpfanne anbringen: "Nur mit Sonnenbrille öffnen".

Auf der Zugfahrt von Langenthal nach Wolhusen forderte dann die durchgemachte Nacht ihren Tribut. Augen fielen zu, Köpfe kippten nach vorne und Timo hatte alle Hände voll zu tun, mit gezielten Wasserspritzern die müde Bande rechtzeitig wieder aufzuwecken. Auf dem Rainheimplatz wurden die Kids bereits von ihren Eltern erwartet. Trotz der tollen vergangenen Tage war wohl manch eines froh, wieder zu Hause zu sein.

Falls jemand zu Hause auch mal ein solches Lager nachspielen möchte, haben wir hier eine unsortierte und unvollständige Liste der wichtigsten Gegenstände aufgestellt:
20 kg Kartoffeln, 600 l Tee und Sirup, 70 l Milch, 30 Springseile, 15 Hockeyschläger, 432 Inline-Skates-Rollen, 332 Hand-, Knie- und Ellbogenschoner, 2 kg Stoppergummis, 2 Skateboards, 2 Hockeygoale, 2 Dresstaschen (je 10 Dresses), 1 Laptop, 1 Laserdrucker, 1 Videobeamer (Kabel nicht vergessen), 1 DVD-Player, 1 Digitalkamera, 1 Spiegelreflexkamera, 1 Musikboxe (80 Watt, sauschwer), 3 Discman, 1 Minidiscplayer, 2 portable Radios, 57 Musik-CDs, 37 Bleistifte, 171 Farbstifte, 29 Kugelschreiber, 12 grosse Filzschreiber (wasserfest), 9 l Fingerfarben (theoretisch abwaschbar), 2500 Blatt Papier (versch. Grössen), 5 l Haargel oder -schaum, 0.5 Kubikmeter Deospray, 4 l Duschmittel, 280 Ballisto, 20 Kopfsalate, 167 Tomaten, 24 Gurken, 50 OL-Karten, 190 Postkarten (mit 70-er Marken), eine halbe Tonne Gummischleckzeug (vorzugsweise sehr sauer oder salzig), 16 kg Äpfel, 1-2 Fläschchen Nagellack (rosa), 8 Fussbälle, 4 Volleybälle, 16 Pingpongbälle, 4 American-Footballs, 30 Tennisbälle, 10 Stabhoch-Fiberglasstäbe,  430 Fischstäbchen, dito Chicken Nuggets, 1 Kaffeemaschine, 1 Mikrowelle, 6 Chromstahlkübel (15 l), 20 Jutesäcke, 1 Leichtathletikstadion, 1 Turnhalle, 1 Hartplatz, 5-6 Rasenplätze, 1 Wald, 1 Kleintransporter, 1 ehemaliger Postbus (gelb, was sonst), 3.5 kg Munzli, 12 kg Trockenreis, 4 kg Risottoreis, 24 kg Brot, Speicherplatz für 1000 Digitalbilder, 7 Farbfilme (36-er, 200 ASA), 300 m Schnur für Wäscheleinen, 216 Turnschuhe, 324 T-Shirts (geschätzt), 1 Volleyballnetz, 1 Einkaufwagen (Coop), 4 Hämmer, 3 kg Nägel, 2 falsche Schneidezähne, 72 Überraschungseier, 1 Frosch mit rotem Kopftuch, ein rosa Schweinchen, 1 Spalt in der Wand, 55 Matratzen (uralt, durchgelegen und stinkend), 54 Kopfkissen (sorry Gabi), 4 Wecker, 6 Handys, einige Uhren mit Alarmfunktion, 1 komplette Baseballausrüstung, 1 Lehrerzimmer (mit Telefonanschluss für's Internet), etc., usw., usf.

Zudem: Ein 8-köpfiges Leiterteam (vor Kreativität und guten Ideen fast explodierend), eine 4.5-köpfige Küchenmannschaft (inkl. Svenja), 1 pünktlicher Chauffeur (Danke, Martin Steffen), 1 Spital-Küchenchef (Danke, Mario Breit), 1 Fernsehsender (Danke, Werner Kost vom Tele Napf), 3 Zeitungen (Danke an die Redaktionen vom Wolhuser und Entlebucher und die nette Dame vom Lagerdraht der NLZ) und diverse weitere Helfer, Sponsoren und Gönner (Danke an Alle)...

Das wichtigste zum Schluss: 54 topmotivierte Kinder. Die alles mitmachen, was die Leiter für sie ausgeheckt haben. Die Eltern haben, welche uns ihre Jungmannschaft für eine Woche anvertrauen. Die einander helfen, Streiche spielen und auch mal streiten. Die genau das tun, was die Leiter von ihnen wollen (Naja, meistens. Eigentlich nie...). Die ihre Fantasie, Kreativität, Bewegungsfreude und Lebenslust zeigen. 
Und die mit uns hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder ein geniales J&S-Lager erleben möchten!

Die Bilder

P.S.: Liebe Mütter, falls eure Sprösslinge in der nächsten Zeit zu Hause nicht richtig essen wollen oder gar über das Essen meckern, zögert nicht, ein Mitglied des Küchenteams nach den Rezepten zu fragen...

Freitag, 13.7.2001 - Game of Life...


Heute Morgen wurde das Lager eine Stunde später als üblich geweckt. Ausnahmsweise lag dies nicht an versagenden Weckern, sondern am gestrigen "disCAS"-Abend, der doch etwas länger gedauert hatte. Zudem wollte man an einem Freitag, dem 13., die Sache ruhig angehen und nichts riskieren.

Einmal mehr bewiesen die Leiter, wie flexibel das Team sein kann. Da wegen des verregneten Morgens das Programm nicht durchgeführt werden konnte, wurde kurzerhand ein neues Spiel kreiert. Gruppenweise wurden überdimensionale Leiterlispiele gezeichnet und gebastelt. Auf diesen fand dann am Nachmittag das "Spiel des Lebens" statt. Jede Gruppe bewegte sich auf ihrem Spielfeld und musste Aktionen wie im richtigen Leben ausführen: Steuern bezahlen, zum Zahnarzt gehen, ein Paket zur Post bringen oder ein Rockkonzert besuchen.

Der grosse Höhepunkt war sicherlich der bunte Abend mit der Rangverkündigung des Lager-Games und dem Lagergericht. Tolle Preise warteten auf die tüchtigen Gamer, Keiner ging leer aus. Zum "adventure WORLD"-Sieger konnte sich schliesslich Sabalo (Pascal Bucher) küren lassen. Die beiden Ehrenplätze holten sich Veruba (Vera Lauber) und Eslira (Esther Hofstetter). Wer sich (meist unfreiwillig) einen Lapsus leistet oder den andern Kindern Streiche spielt, muss sich vor dem Hohen Lagergericht verantworten. Natürlich kriegen dabei auch die Leiter immer ihr Fett ab. Die Missetäter müssen dann meistens auf originelle Art für ihre "Vergehen" büssen. Silvan und Kevin etwa, welche Marion mit Wasser bespritzt hatten, wurden zum Spielen eines Witzes verknurrt. Gusti und Susi, die beide die versprochenen Gute-Nacht-Geschichten ausgelassen hatten, mussten dies nun nachholen. Die Geschichte vom grünen Frosch mit dem roten Kopftuch (gwägg, gwägg) und dem rosa Schweinchen (grunz, grunz) liess uns Tränen lachen. Und die vier Jungs, welche Gabi inklusive Kleidern ins Wasser geschmissen hatten, wurden mit Sirupduschen bestraft. Das Highlight war aber Gustis Abschiedshymne nach 6 Jahren als OOOLC (One and Only Ober-Lagerchef).

Und so liegt dieses 13. J&S-Lager in Langenthal bereits in den letzten Zügen. Freut (?) Euch, liebe Eltern, morgen werden wir euch eure Kids wieder abliefern! ;-)

Die Bilder
Gustis Abschiedshymne

Donnerstag, 12.7.2001 - OL...


Orientierungslauf ist nicht nur einfach kreuz und quer im Wald herum rennen. Vielmehr braucht man dazu neben Läuferqualitäten einen guten Orientierungssinn sowie Kenntnisse im Umgang mit Karte und Kompass. Falco, seines Zeichens Juniorentrainer des OL-Vereins Langenthal, führte unsere Kids in die Grundlagen des OL ein. Im Hardwald beim Leichtathletikstadion konnten die neuen Kenntnis ein erstes Mal in der Praxis erprobt werden. Wie schwierig die Orientierung in unbekanntem Gelände trotz Karte und Kompass sein kann, mussten Nadine und Desirée erfahren - sie verirrten sich prompt. Möglicherweise haben aber Wolhuser grundsätzlich ein Problem mit dem Hardwald. Schliesslich hatte sich auch unser Pädu "SM Müdler" Müller am Meeting vor zwei Jahren beim Einlaufen in just diesem Wald rettungslos verirrt und das Stadion nicht mehr gefunden...

Die Bewährungsprobe und gleichzeitig der fünfte Level im "adventure WORLD"-Game bildete am Nachmittag ein Punkte-OL. Es galt, in 1:30 Stunden so viele Posten wie möglich anzulaufen. Weiter entfernte Posten brachten entsprechend mehr Punkte ein. Vier Gruppen schafften es sogar, alle Posten zu finden.

Am Abend machte unser Lager eine wundersame Verwandlung durch. Aus verschwitzen Kindern in Sportklamotten wurden plötzlich gut duftende Damen und Herren mit gestylten Frisuren. Der bisher eher kahle Esssaal erstrahlte in buntem Lichterglanz. Die Leiter luden zu "disCAS", Disco und Casino. Die bisher erkämpften Punkte konnten auf der Bank gegen Spielgeld eingetauscht werden. An den diversen Spieltischen zockten die Kids, was das Zeug hielt. Erfrischungen in Form von Bowle und Snacks gab's an der Bar. Doch auch die Freunde der leichten Unterhaltung kamen auf ihren Kosten. "Max Hoschi und die breiten Motos" hatten ihren ersten (und hoffentlich auch letzten) grossen Auftritt. Nach Spielschluss legte DJ Jöggu in der Disco die heissesten Scheiben auf. Und aus den gut gekleideten Damen und Herren wurden wieder verschwitzte Kinder...

Heute gibt's zum Abschluss noch ein kleines Buchstabenrätsel: P.B. + A.H. = ...

Die Bilder

Mittwoch, 11.7.2001 - Game Over...


Petrus ist uns weiterhin wohlgesonnen, was wir nach dem Wetterpech vom letzten Jahr auch verdient haben! So waren heute Morgen die Verhältnisse für die Inline-Skate-Tour optimal: Leicht bewölkt aber trocken und 20 Grad Lufttemperatur. Eingeteilt in vier verschieden starke Gruppen rollten die Kids durch die wunderschöne Umgebung von Langenthal. Die Strecken waren dem Können und der Leistungsfähigkeit der Gruppen angepasst: Während die "Gemütsfrösche" rund fünf Kilometer in gemütlichem Tempo zurücklegten, bolzte die "Weltklasse" fast 25 Kilometer im Konvoi und musste mehrere gröbere Steigungen und halsbrecherische Abfahrten bewältigen.

Am Nachmittag hiess es im Lagerspiel "Game Over". Keine Angst, liebe Eltern, die Kinder kommen noch nicht nach Hause! Vielmehr musste aus organisatorischen Gründen das Programm vom Freitag vorgezogen werden. Austragungsort war das geniale Leichtathletikstadion von Langenthal. Einmal mehr hatten sich die Leiter diverse ziemlich aussergewöhnliche Wettkämpfe und Spiele einfallen lassen. Wassertransport mit dem Mund, Kriechen auf der Tartanbahn (natürlich mit Knieschonern) oder fünf Minuten Purzelbäume gehörten dabei zu den eher fiesen Disziplinen.

Zur heutigen Ausgabe von "Streetlife" hatten sich in grenzenloser Selbstüberschätzung der breite Philipp und Max Hoschi-Motos freiwillig gemeldet. Schon bei der zweiten Frage war Schluss. Schlecht für die beiden Schigos, gut für das Leiterteam: Wir werden die nun fällige Massage geniessen!

Für die ältesten LagerteilnehmerInnen gab's am Abend Ausgang. Da über die Geschehnisse in den verschiedenen Etablissements in und um Langenthal nur ungesicherte Gerüchte im Umlauf sind, können wir hier keine weiteren Details erwähnen... Die jüngeren Kids vergnügten sich derweil beim grossen Leiterlispiel. Auf den roten Feldern mussten in der Gruppe verschiedene Aufgaben gelöst werden. Wir kennen nun viele neue Witze, haben künftige Popstars singen gehört und wissen definitiv, dass rosa Nagellack an den Zehen von Andi Breit und Matthias Wicki komisch aussieht.

Zum Schluss noch der Spruch des Tages. Also sprach Marika Herrmann, nachdem Svenja auf ihren Armen die Blase geleert hatte: "Do esch es plötzlech ganz warm worde..."

Die Bilder

Dienstag, 10.7.2001 - Twins...


Dank vier Wecker, drei Handys und einiger Uhren mit Alarmfunktion war heute Gusti problemlos in der Lage, unsere Schigos rechtzeitig zu wecken. Blöderweise nutzte das aber nichts mehr, da alle schon wach waren, um zu sehen, ob Gusti wieder verpennen würde... Das zweite grosse Ereignis des frühen Morgens waren die Geburtstage von Silvan Roos und Timo Unternährer. Herzliche Gratulation und alles Gute!

Wiederum wurden für das Vormittagsprogramm zwei Gruppen gebildet. In der Halle wurde zum Einturnen ein Stolperrennen (drei Kinder mit an einander gebundenen Beinen) absolviert. Dabei gab es  äusserst interessante Fortbewegungsmöglichkeiten zu bestaunen. Das anschliessende Geräteturnen mit Bewertung spornte gewisse Kids zu unerwarteten Höchstleistungen an. Pascis Pirouette auf dem Kasten war eine Mischung zwischen Genialität und Wahnsinn... Die zweite Gruppe wurde in die Feinheiten des Baseball eingeführt. "Hit and Run..."

Unter dem Motto "Twins" (Zwillinge) lief der dritte Level des Lagergames. Das bedeutete, dass für die diversen Wettkämpfe jeweils zwei Kinder zusammenarbeiten mussten. Teamwork war gefragt! Wieder gab's diverse Leben zu gewinnen oder zu verlieren...

Das schöne Sommerwetter erlaubte uns, für einmal im Freien das Abendessen zu geniessen - Bräteln auf der hauseigenen Feuerstelle war angesagt. Das Küchenteam schaffte das fast Unmögliche: es konnte sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal steigern. Die vor Jahresfrist von böse Zungen als "völlig verkohlt" bezeichneten Würste gaben heuer zu keinerlei Klagen Anlass.

Dann folgte schliesslich der Höhepunkt des Tages oder vielleicht gar des Lagers - der Fussballmatch der Kinder gegen die Leiter. Das frühe Führungstor der Kids verleitete diese zu völlig verfrühten und unrealistischen Siegeshoffnungen. Natürlich wurden die Kinder schon Minuten später auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Souverän aufspielende Leiterinnen (Bravo Mädels!) und der Lagerchef Gusti als Verteidigungsbollwerk zerstörten die Bemühungen der Schigos im Keime. Die Leiter gewannen das Spiel schliesslich klar und verdient mit 6:4 Toren.

Als Abschluss dieses wunderschönen Lagertages konnten wir nun endlich die langersehnte Diashow durchführen und die Highlights der ersten Hälfte des Lagers 2001 Revue passieren lassen. Nun freuen wir uns auf die kommenden Tage...

Die Bilder

Montag, 9.7.2001 - Waterworld...


Für unseren OOOLC (One and Only Ober-Lagerchef) Gusti begann der Montag mit einem Desaster. Eine noch nie da gewesene Katastrophe. Einmalig in der mittlerweile 13-jährigen Geschichte des J&S-Lagers. Peinlich, peinlich, peinlich. Gusti verschlief nämlich kläglich und verpasste es, die AKs (Athletenkinder) rechtzeitig zu wecken. Nur dem allzeit hellwachen Küchenteam war es schliesslich zu verdanken, dass der Tag doch noch gerettet werden konnte.

Inline Skating und ein Cirquit-Training in der Halle bestimmten das Geschehen am Vormittag. Im Skating-Grundkurs lernten die Kids die wichtigen Techniken des Skatens, Bremsens und auch das richtige Fallen. Dabei verhinderten die obligatorischen Schoner und Helme gröbere Fleischwunden... Beim Boardercross, einem Geschicklichkeitsparcours, konnten die Skater ihre Fähigkeiten auf den schnellen Rollen unter Beweis stellen. Kondition war dann beim beinharten Cirquit-Training gefragt. Der Schweiss lief jedenfalls in Strömen.

Der 2. Level des Lager-Games war am Nachmittag zu absolvieren: "Waterworld". Klar dass dabei die sackstarke Langenthaler Badi voll ausgenützt wurde. Beim Turmspringen, Langstreckentauchen oder Wettpumpen mit Feuerwehrspritzen kamen unsere Wasserratten voll auf ihre Kosten. Der unbedingte Siegeswille der Wettkämpfer soll am Beispiel des fitzigen Pasci dokumentiert werden. Nachdem er sich beim Wettrutschen auf der Wasserrutschbahn das halbe Gesicht demoliert und die Brust weggeschürft hatte, meinte er nur: "Hauptsache, ich war der Schnellste...".

"Hans Muster" - gestern hatte er zwar versagt, doch heute waren wir ihm trotzdem dankbar. Der von ihm zur Verfügung gestellte Videobeamer ermöglichte uns einen Filmabend wie im Kino. Bei "Chicken Run" hühnerten und gackerten die Hennen wie ein wildgewordenes J&S-Lager über die Leinwand...

Müde aber glücklich geht heute das ganze Lager zu Bett. Alle werden tief und fest schlafen. Alle? Nein! Einer wird wahrscheinlich kein Auge zu machen. Wird er wieder versagen? Wird er dem unglaublichen Druck standhalten können? Oder wird Gusti wieder verpennen? Wir werden es erleben...

Die Bilder

Sonntag, 8.7.2001 - WWW - World Wide West...


Die erste Nacht im Lager ist bekanntlich was ganz besonderes - und zwar nicht nur für die Kinder! Auch unseren Leiterinnen waren die Nachtstunden beim Morgenessen anzumerken. Gähnkonzerte (Isi) und spontane Freudenausbrüche (Wime) wechselten sich ab...

Der Vormittag stand unter dem Motto "Ohne Schweiss kein Preis". Beim Stabhochsprung waren die jüngeren Kinder für einmal den älteren klar überlegen - risikofreudiger, stilsicherer und leichtgewichtiger! Beim trendigen Tae-Bo (Karate-Aerobic) waren dann vor allem Beweglichkeit und Ausdauer gefragt.

Herzlich bedanken möchten wir uns für die feinen Kügeli-Pastetli zum Mittagessen, denn diese wurde uns von Romy und Werner Roos (Rest. Unterlachenhof, Luzern) spendiert.

Am Nachmittag stiegen die Player in den 1. Level unseres "adventure WORLD"-Spiels ein: "WWW - World Wide West". Die Aufgaben waren happig und stellten hohe Anforderungen an Kondition und Koordination. Pfeilewerfen nach vorherigem Sackhüpfen, Frisbee-Americaine, Menschentransport, pantomimisches Tiereraten oder Seilspringen hiessen die etwas abgewandelten Disziplinen aus dem weltweiten Westen. 

Natürlich passte sich auch das Küchenteam dem Motto an. Wie die Indianer schlichen sie durch die Wälder, pirschten sich an fremde Holzbeigen heran und klauten Feuerholz, was das Zeug hielt. Doch wegen des Wetters musste das Bräteln im Freien leider verschoben werden...

Nach dem Nachtessen fand eine weitere Premiere statt. Beim aus dem Fernsehen bekannten Spiel "Streetlife" müssen fünf Fragen richtig beantwortet werden. Mit jeder falschen Antwort kann man sein vorher abgegebenes Pfand verlieren. Als erste Freiwillige wurden Pasci Fitz, die breiten Stefan und Philipp sowie Max Hoschi bestimmt. Sie bewiesen einmal mehr, dass man, auch ohne die leiseste Ahnung zu haben, ein Quiz allein mit Glück gewinnen kann.

Indianisch ging schliesslich der Tag zu Ende. Bei Gesichts- und Körperbemalung und indianischen Tänzen konnten die kleinen Indianer ihre Kreativität voll ausleben. Als Ausklang und Bettmüpfeli wäre eigentlich eine Diashow mit den Bildern der ersten beiden Lagertage geplant gewesen, aber...
...leider versagte der Lieferant des Videobeamers, nennen wir ihn "Hans Muster", komplett. Er hatte die nötigen Verbindungskabel nicht dabei. Tip: Hans ist mit einer unserer Leiterinnen eng befreundet.

Die Bilder

Samstag, 7.7.2001 - Das Spiel hat begonnen!


Samstag, Rainheim, 14:00 Uhr: Das grosse Abenteuerspiel beginnt! Die Spannung ist gross: Ob wohl alle TeilnehmerInnen das geforderte Passwort herausgefunden haben? Immerhin mussten die Kinder sieben Buchstaben an den unterschiedlichsten Orten zusammensuchen und in die richtige Reihenfolge bringen... "LANGETU" lautete schliesslich der Schlüssel zum Lager.

Per Pedes und Zug ging's dann nach Langenthal ins Pfadiheim. Das erste grosse Abenteuer war bereits der Zimmerbezug: uralte Matratzen (werden am Mittwoch durch neue ersetzt!) und ein riesen Chaos aus Kindern, Koffern und Schlafsäcken! Bereits wurden auch schon Plakate für die Zimmertüren gebastelt, gemalt oder mit Deo besprüht.

Auch das Küchenteam hat quasi den ersten Level erreicht, die Älplermageronen schmeckten toll und werden (Zwiebeln sei dank!) auch noch in der Nacht für guten Geschmack in den Zimmern sorgen.

In den kommenden Tagen werden die AKs (Athletenkinder) möglichst viele Leben sammeln müssen. Natürlich kann man auch Leben verlieren. Einige mussten zum Beispiel den Verlust von Leben verkraften, weil ihre Eltern den Lagerbeitrag per Post eingezahlt hatten... Heute Abend kann man aber schon wieder sein Lebenskonto beim grossen Quiz aufstocken.

Die Bilder

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