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Samstag, 14.7.2001 - The End...
Zum letzten Mal in diesem Lager musste eine sportliche Höchstleistung
erbracht werden. Die Disziplin heute hiess Putzen! Ein Berg aus Koffern,
Inline Skates und Schlafsäcken türmte sich schon bald vor dem Pfadiheim
auf. Unsere Putzteufel leisteten ganze Arbeit, in Rekordzeit war das Haus
so sauber wie wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr. KMOP
(Küchen-Mega-Oberputzer) Fränz Achermann musste gar eine Warnung an der
grossen Kippbratpfanne anbringen: "Nur mit Sonnenbrille
öffnen".
Auf der Zugfahrt von Langenthal nach Wolhusen forderte dann die
durchgemachte Nacht ihren Tribut. Augen fielen zu, Köpfe kippten nach
vorne und Timo hatte alle Hände voll zu tun, mit gezielten
Wasserspritzern die müde Bande rechtzeitig wieder aufzuwecken. Auf dem
Rainheimplatz wurden die Kids bereits von ihren Eltern erwartet. Trotz der
tollen vergangenen Tage war wohl manch eines froh, wieder zu Hause zu
sein.
Falls jemand zu Hause auch mal ein solches Lager nachspielen möchte,
haben wir hier eine unsortierte und unvollständige Liste der wichtigsten
Gegenstände aufgestellt:
20 kg Kartoffeln, 600 l Tee und Sirup, 70 l Milch, 30 Springseile, 15
Hockeyschläger, 432 Inline-Skates-Rollen, 332 Hand-, Knie- und
Ellbogenschoner, 2 kg Stoppergummis, 2 Skateboards, 2 Hockeygoale, 2
Dresstaschen (je 10 Dresses), 1 Laptop, 1 Laserdrucker, 1 Videobeamer
(Kabel nicht vergessen), 1 DVD-Player, 1 Digitalkamera, 1
Spiegelreflexkamera, 1 Musikboxe (80 Watt, sauschwer), 3 Discman, 1
Minidiscplayer, 2 portable Radios, 57 Musik-CDs, 37 Bleistifte, 171
Farbstifte, 29
Kugelschreiber, 12 grosse Filzschreiber (wasserfest), 9 l Fingerfarben
(theoretisch abwaschbar), 2500 Blatt Papier (versch. Grössen), 5 l
Haargel oder -schaum, 0.5 Kubikmeter Deospray, 4 l Duschmittel, 280
Ballisto, 20 Kopfsalate, 167 Tomaten, 24 Gurken, 50 OL-Karten, 190
Postkarten (mit 70-er Marken), eine halbe Tonne Gummischleckzeug
(vorzugsweise sehr sauer oder salzig), 16 kg Äpfel, 1-2 Fläschchen
Nagellack (rosa), 8 Fussbälle, 4 Volleybälle, 16 Pingpongbälle, 4
American-Footballs, 30 Tennisbälle, 10 Stabhoch-Fiberglasstäbe,
430 Fischstäbchen, dito Chicken Nuggets, 1 Kaffeemaschine, 1 Mikrowelle,
6 Chromstahlkübel (15 l), 20 Jutesäcke, 1 Leichtathletikstadion, 1
Turnhalle, 1 Hartplatz, 5-6 Rasenplätze, 1 Wald, 1 Kleintransporter, 1
ehemaliger Postbus (gelb, was sonst), 3.5 kg Munzli, 12 kg Trockenreis, 4
kg Risottoreis, 24 kg Brot, Speicherplatz für 1000 Digitalbilder, 7
Farbfilme (36-er, 200 ASA), 300 m Schnur für Wäscheleinen, 216
Turnschuhe, 324 T-Shirts (geschätzt), 1 Volleyballnetz, 1 Einkaufwagen (Coop),
4 Hämmer, 3 kg Nägel, 2 falsche Schneidezähne, 72 Überraschungseier, 1
Frosch mit rotem Kopftuch, ein rosa Schweinchen, 1 Spalt in der Wand, 55
Matratzen (uralt, durchgelegen und stinkend), 54 Kopfkissen (sorry Gabi),
4 Wecker, 6 Handys, einige Uhren mit Alarmfunktion, 1 komplette
Baseballausrüstung, 1 Lehrerzimmer (mit Telefonanschluss für's
Internet), etc., usw., usf.
Zudem: Ein 8-köpfiges Leiterteam (vor Kreativität und guten Ideen fast
explodierend), eine 4.5-köpfige Küchenmannschaft (inkl. Svenja), 1
pünktlicher Chauffeur (Danke, Martin Steffen), 1 Spital-Küchenchef
(Danke, Mario Breit), 1 Fernsehsender (Danke, Werner Kost vom Tele Napf),
3 Zeitungen (Danke an die Redaktionen vom Wolhuser und Entlebucher und die
nette Dame vom Lagerdraht der NLZ)
und diverse weitere Helfer, Sponsoren und Gönner (Danke an Alle)...
Das wichtigste zum Schluss: 54 topmotivierte Kinder. Die alles mitmachen,
was die Leiter für sie ausgeheckt haben. Die Eltern haben, welche uns
ihre Jungmannschaft für eine Woche anvertrauen. Die einander helfen,
Streiche spielen und auch mal streiten. Die genau das tun, was die Leiter
von ihnen wollen (Naja, meistens. Eigentlich nie...). Die ihre Fantasie,
Kreativität, Bewegungsfreude und Lebenslust zeigen.
Und die mit uns
hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder ein geniales J&S-Lager
erleben möchten!
Die
Bilder
P.S.: Liebe Mütter, falls eure Sprösslinge in der nächsten Zeit zu
Hause nicht richtig essen wollen oder gar über das Essen meckern, zögert
nicht, ein Mitglied des Küchenteams nach den Rezepten zu fragen...
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