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J&S-Lager 2002, St. Stephan

News Lager 2002


Samstag, 6.7. - Alpaufzug

Sonntag, 7.7. - Scotland Yard / Gruselabend

Montag, 8.7. - Schwing- und Älplerfest

Dienstag, 9.7. - Mut tut gut / Fusballmatch

Mittwoch, 10.7. - Spiel des Lebens

Donnerstag, 11.7. - Grosse Wanderung / Disco

Freitag, 12.7. - Mistery Day / Bunter Abend


Leiterinnen üben den Lagertanz -
es hapert noch etwas mit der Synchronität...

Samstag, 6.7.2002 - Alpaufzug


Bei einem Alpaufzug - wie der Name es ja sagt - ziehen die Älplerinnen und Älpler mit Ihren Gusti auf die Alp. Beim TV Wolhusen ist es genau umgekehrt. Gusti zieht mit seinen ÄlplerInnen in die Berge, nach St. Stephan im Berner Oberland. Dem Motto entsprechend waren die Kids nämlich in Älplertracht auf dem Rainheimplatz erschienen um ein sportliches, spannendes und lustiges J&S-Lager zu erleben. Allerdings hat die genaue Bedeutung des Mottos "Alpen-MIST-ery" bisher niemand genau herausgefunden - Lösungsvorschläge nimmt die Lagerleitung gerne entgegen.

Obwohl die kurvenreiche Strecke durch das Simmental einigen AKs (Athleten-Kinder) auf den Magen schlug, traf man bester Laune im Ferienlager Stöckli in St. Stephan ein. Als erste Aufgabe wurde wild gekleistert. Gruppenweise stellten die Schigos aus Ballonen und Fischkleister Kuheuter her. Auch hier ist der zukünftige Verwendungszweck noch nicht wirklich klar. Ihr kennt das ja jetzt schon - Hinweise an die Lagerleitung.

Die Ravioli schmeckten hervorragend, allerdings reichte die von Spital-Küsche Mario B. berechnete Menge hinten und vorne nicht, um die riesigen Älplermägen zu füllen. Dank spontanem und uneigennützigem Einsatz der Küchencrew konnte aber das Schlimmste verhindert werden und die zusätzlichen 4 Kilo Spaghetti wurden rübis-stübis heruntergeschlungen. Mario, das wird ein Nachspiel haben!

Eine Schnitzeljagd zum Kennen lernen der Umgebung beendete diesen ersten Lagertag. Leider können wir im Moment von unserem Ferienlager aus nicht ins Internet. Gusti hat zwar bei der Swisscom extra einen Anschluss schalten lassen, hat aber vergessen, dem Elektriker den Auftrag zum Setzen einer Telefondose zu geben... Liebe Eltern, wir bitten um Geduld!

Fehlt nur noch der Spruch des Tages von Vitus F.: "Norwin, du besch jetzt do im Lager, do muesch jetzt folge!"

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Sonntag, 7.7.2002 - Scotland Yard / Gruselabend


Der etwas turbulenten ersten Lagernacht folgte ein wunderbarer Sommermorgen, der die teils noch vorhandene Müdigkeit schnell vertrieb. Das tolle Wetter wurde natürlich kräftig ausgenutzt. Circuittraining und Lagertanz machen an der frischen Luft doppelt Spass!

Wie jedes Jahr können wir auf die Unterstützung von vielen Eltern und Sponsoren zählen. So spendierte uns beispielsweise die Familie Roos vom Rest. Unterlachenhof in Luzern die Luzerner Kügelipastetli, die wir am Mittag geniessen durften. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die unser Lager in irgend einer Weise unterstützen.

Richtig gefordert wurden die Kids beim nachmittäglichen Postenlauf unter dem Motto "Scotland Yard". Kondition und Köpfchen waren gefragt, denn an jedem Posten mussten Fragen rund um die Themen Krimi und Mistery beantwortet werden. Hätten Sie's gewusst? Heisst der Detektiv aus "Ein Fall für Zwei" Motorola, Matula oder Mozarella?

Grusel pur brachte schliesslich der Abend. Schon beim Znacht schlugen die Berggeister zu. Rosarote Salatsauce, blau-rote Nüdeli und froschgrüne Rahmschnitzel waren die Folge. Dann folgten der Gruselparcours und die Geisterbahn. Die wilden Geräusche aus dem Wald versetzten das halbe Simmental in Angst und Schrecken...

Der Spruch des Tages eines eifrigen Wettkämpers während des Postenlaufs: "Chömmid no einisch, Ziit esch Gäld!"

Der Leiterspruch des Tages von Märk Gasser, nachdem der Wind die Fahne vor unserem Ferienlager in ST. STEFAN flattern liess: "Jetzt gseht mer ändlech, was of dere Fahne esch, das esch de Bruder Chlaus oder sösch so ne Heilige..."

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Montag, 8.7.2002 - Schwing- und Älplerfest


Am Montag konnte sich die Lagerschar gleich auf zwei ganz spezielle Ereignisse freuen. Zum Einen stand das Schwing- und Älplerfest auf dem Programm, zum Andern hatte sich die Wolhuserin Andrea Hochstrasser von Tele Tell für eine Fernsehreportage angemeldet.

Zur Vorbereitung auf das Schwingfest wurde am Vormittag ein Schwingtraining eingelegt. Leider musste der als Referent engagierte Präsident vom Schwingklub Lenk absagen. Doch innert kürzester Frist konnte adäquater Ersatz gefunden werden. Der sonst bei Schwingfesten als Hauptpreis im Einsatz stehende GUSTI Pfulg und sein Älplerkollege Düsi Schneider vermittelten den Kids die Grundlagen des Schwingsports. Zur Erholung gab's dazwischen "Kleine Spiele für die Kleinen".

Gross war dann die allgemeine Aufregung, als Andrea mit der Tele Tell-Kamera in unserem Lager eintraf. Während fast sechs Stunden begleitete sie uns, filmte die diversen Aspekte unseres Lagerlebens und führte Interviews mit den Kids und den Leitern. Leider ist noch nicht bekannt, wann die Reportage auf Tele Tell gesendet wird, sicher ist einzig, dass sie nicht während der Lagerwoche ausgestrahlt wird.

Das Schwing- und Älplerfest wurde als eine Kombination aus den Disziplinen Schwingen, Steinstossen und Sprint ausgetragen. "Brienzer", "Hüfter" und "Kurz" in Perfektion gab's zu bestaunen, gewaltige Stösse mit den zentnerschweren Simmenbölen erfreuten die Festbesucher und pfeilschnelle Sprinter lösten Begeisterungsstürme aus! Kleinere Blessuren beim Schwingen wurden von den hartgesottenen Älplerinnen und Älpler natürlich locker weggesteckt.

Kleine Ursache, grosse Wirkung. Einmal mehr wurde diese altbekannte Weisheit bestätigt. Marina hatte einen Eisbeutel nach Jöggu geschmissen, der diesen wiederum in Richtung Timo und Ruth weiter warf, was zur Folge hatte, dass die Beiden ein Plastiksack mit Wasser auf Jöggu zurück warfen, was diesem natürlich überhaupt nicht passte und für Timo eine Dusche mit einer Kanne Tee zur Folge hatte... Jedenfalls war in null-komma-nix die tollste Wasserschlacht im Gange und kaum jemand hatte noch einen trockenen Faden am Leib - bei diesem Prachtwetter auch kein Problem!

Die Diashow mit den Fotos von den ersten drei Lagertagen und eine feines Dessert rundeten einen weiteren gelungenen Lagertag ab.

Auch heute gibt's zum Schluss zwei Sprüche des Tages. Der Erste entstand bereits kurz nach Mitternacht von gestern auf heute, was wohl ein absoluter Rekord sein dürfte. Leiterin Marina machte sich bereits Gedanken zum bevorstehenden Tag: "Was söll ech ächt morn aalegge, es chonnt jo s'Fährnseh..." Der Zweite stammt von Küsche Jöggu, der seinen Gspändli erklärte wie es zur Wasserschlacht gekommen war: "Ech be vomene Wassersäckli troffe worde, won ech grad d'Bedieningsaaleitig vo de Grillchole gschtodiert ha..."

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Dienstag, 9.7.2002 - Mut tut gut


Mut tut gut. Diese vom Schweizerischen Turnverband lancierte Kampagne soll Kinder dazu bringen, auf spielerische Weise ihre Ängste zu überwinden, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bekommen und ein gesundes Selbstbewusstein zu entwickeln. Die diversen Übungen an verschiedenen Geräten fördern ausserdem in idealer Weise Koordination und Geschicklichkeit. Ebenfalls auf dem Morgenprogramm stand die Fortsetzung des Lagertanzes.

Aus sicheren Quellen haben wir heute erfahren, dass in Wolhusen das Gerücht die Runde macht, wir hätten die Grippe im Lager. Interessanterweise haben wir bisher nichts davon bemerkt. Zur Sicherheit haben wir aber unsere Lagerapotheke um diverse Grippemedikamente ergänzt - nur für den Fall, dass sich die Gerüchte noch bewahrheiten sollten. Wir vermuten allerdings, dass die Falschmeldung auf gewisse Eltern zurückzuführen ist, die nach dem Abschied von ihren Kids am Samstag bis spät in die Nacht gefeiert haben sollen und die am nächsten Morgen möglicherweise mit grippeartigen Symptomen erwacht sind... 

Trotz kurzer Gewitterdusche am Mittag war das Wetter angenehm warm. So entschloss man sich trotz der Aussicht auf weitere Gewitter am Nachmittag, ins Schwimmbad nach Zweisimmen zu gehen. Ein kurzes Bad erlaubte uns Petrus noch, doch die geplanten Wettkämpfe im und um's Wasser fielen buchstäblich in selbiges. Sprich: Ein weiteres Gewitter ging über dem Simmental nieder. So liess sich die Lagerschar halt stattdessen die von Sara Birrer gesponserten Glaces schmecken. Herzlichen Dank!

Mut tut gut. Auch am Abend beim traditionellen Kids-Leiter-Fussballmatch bewiesen die Kinder ihren Mut, mussten sie doch gegen ein eingespieltes, körperlich haushoch überlegenes und äusserst torgefährliches Leiterteam antreten. Wider Erwarten spielten die Kids aber frech auf und konnten schon nach kurzer Spieldauer das erste Tor buchen. Natürlich war die Führung nur von kurzer Dauer und die Leiter bügelten ihren schwachen Start mit dem 1:1 aus. Doch praktisch im Gegenzug gelang den Kids die erneute Führung. Dann war aber wie erwartet die Luft draussen. Die Leiter glichen wieder aus und gingen kurz darauf ihrerseits in Führung. Obwohl dieses Jahr die vielleicht stärkste Kindermannschaft aller bisherigen Lager auf dem Platz stand, gewannen die Leiter schliesslich mit 5:3 Toren.

Der mittlerweile obligate Spruch des Tages, dieses Mal von Leiter Düsi Schneider. In einer Diskussion unter den Leitern über die Kids fragte Gusti, ob jemand Leiterkollege Pasci Imbach gesehen hätte. Darauf Düsi: "Das muess eine von de ganz Chliine si, dä hani no gar nie gseh..."

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Mittwoch, 10.7.2002 - Spiel des Lebens


Traditionellerweise ist der Mittwoch der Tag der grossen Lagerwanderung. Doch wie schon so oft machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die gegen Mittag angesagten Gewitter machten eine Verschiebung der Wanderung nötig. So wurde kurzerhand das Freitagsprogramm vorgezogen. Wie sich herausstellte eine weise Entscheidung, denn tatsächlich goss es über dem Simmental fast drei Stunden wie aus Kübeln. Die Wanderung findet nun morgen Donnerstag statt.

Der Vormittag stand im Zeichen der Leichtathletik und des Geräteturnens. Mit grossem Eifer übten die Kids die anspruchsvolle Technik des Hürdenlaufs. Im GeTu standen Bodenturnen und Spannungsübungen auf dem Programm.

Beim nachmittägliche Spiel des Lebens gab es wieder diverse Punkte für das Lagerspiel zu gewinnen. In Gruppen galt es, ein überdimensionales Leiterlispiel zu absolvieren. Auf speziellen Feldern mussten dabei Aufgaben aus dem richtigen Leben gelöst werden. So musste man beispielsweise Briefe zur Post bringen, ein Besuch im Schönheitssalon machen, Steuern zahlen oder sich für eine Weltreise passend anziehen. Eine weiterer Posten war in der Küche, wo Gemüse zum Dippen für den abendlichen Apéro gerüstet wurde. Viel zu hirnen gab's beim Ortschaftenquiz. Aufgrund eher skurriler Beschreibungen mussten die Namen von Schweizer Ortschaften erraten werden. Beispiele gefällig?
1. Weiblicher Acker
2. Nicht kleine Gesichtsteile
3. Österreichisch: eine Blume
Lösungen (erst hirnen, dann schauen)

Ein weiteres, bei den Gömper nicht wirklich beliebtes Spiel ist das Aufräumen der Zimmer. Doch alles hat auch seine guten Seiten. So kann man vorher unpassierbare Zimmer wieder gefahrlos betreten und bereits verloren geglaubte Gegenstände oder Kleidungsstücke kommen plötzlich wieder zum Vorschein...

Ebenfalls zur Lagertradition gehört, dass die ältesten Gömper am Mittwoch Abend in Begleitung einiger Leiter in den Ausgang dürfen. Da St. Stephan nun ja nicht gerade der Nabel der Welt und ausgangstechnisch eher uninteressant ist, musste eine bessere Möglichkeit gefunden werden. In Gstaad findet bekanntlich gerade das Tennisturnier statt. Was lag also näher, als einen Abstecher ins benachbarte Saanetal zu machen?

Selbstverständlich gibt's auch heute die Sprüche des Tages. Noch bevor der Fotograf beim Hürdentraining zum ersten Mal abgedrückt hatte, beklagte sich Esthi Dissler: "Ech be secher ned guet of de Foti!" Und zu fortgeschrittener Stunde im geselligen Kreis mit den Leitergspändli meinte Pasci Imbach: "Herrjee, ech cha jo gar nömme graduus rede!"

Und last but not least: Alles Gute zum Geburtstag, Timo Unternährer!

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Donnerstag, 11.7.2002 - Grosse Wanderung / Disco


Zum Glück haben wir die Wanderung auf heute verschoben. Idealeres Wetter kann man sich nicht mehr wünschen: Strahlend schön und trotzdem nicht zu heiss. Die grösseren Gömper starteten bereits kurz nach dem Frühstück in Richtung Zweisimmen. Von dort ging's zu Fuss weiter auf den Rinderberg. Die Minis wurden vom Aufstieg verschont, sie durften stattdessen die Gondelbahn benützen. Nach dem Mittagessen und einem kleinen Wettkampf führte der Weg weiter über das Horneggli nach Schönried und zurück nach St. Stephan. Fazit: Vier Stunden Marschzeit für die Grossen, fast deren drei für die Kleinen, etliche Blasen, braungebrannte Gesichter und viele schöne Erinnerungen an einen gelungenen Lagertag.

Laptop, Laserdrucker, Internet, Discman, MP3-Player und Handys sind in unserem Lager mittlerweile unverzichtbar geworden. Doch nicht nur die Lagerleitung benützt die Technik. Auch die Gömper wissen moderne Kommunikationsmittel einzusetzen. Spät nachts finden SMS zu Hauf ihren Weg vom Mädchenschlag zu den Jungs und wieder zurück. Dass die Kids aber sogar Funkgeräte dabei haben, überrascht sogar altgediente und hartgesottene Lagerleiter.

Ein weiterer Lagerhöhepunkt ist jeweils der Discoabend. Als besondere Attraktionen waren heute Auftritte der ***Popstars*** eingeplant. Fünf Gruppen sangen und tanzten um die Gunst der Jury. Zu gewinnen war ein eigens kreierter Pokal. Als grosse Abräumer erwiesen sich schliesslich die "No Angels" Manuela, Anja, Corinne, Esthi und Marina mit dem Ohrwurm "Like Ice In The Sunshine".

Ja, natürlich, auch heute haben wir Sprüche des Tages. Diesmal gibt's gleich ein Doppelpack von André Köpfli und beide sogar zum gleichen Thema. Erst meinte er am Nachmittag: "Ech ha ne super Hoor-Schlee, dä chasch am Obe i d'Hoor tue, ond am Morge, wenn'd uufstohsch, setzt d'Frisur emmer no bombefescht." Doch das nütze ihm gar nichts, denn am Abend in der Disco war's ziemlich warm: "Hei, do enne esch es so heiss, do louft eim jo de Schlee zo de Hoor uus!"

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Freitag, 12.7.2002 - Mistery Day / Bunter Abend


Heute war alles ein bisschen anders. Grosse Verwirrung gab's bereits beim Wecken. Eine Guggenmusig klang durch unser Lagerdorf. Und was war bloss mit den Uhren los? Die zeigten nämlich alle erst 5:30 Uhr! Waren die Leiter nun komplett durchgeknallt? Doch alles hatte seine Richtigkeit, denn so etwas kann am Mistery Day einfach passieren. Der Tag begann also mit der Tagwache an der Fasnacht. Als erste Stärkung gab's entsprechend auch kein normales Zmorge, sondern eine Portion Mehlsuppe, was in Anbetracht der noch ziemlich verschlafen wirkenden Gömperschar auch dringend nötig war. Weitere fasnächtliche Aktivitäten folgten. Erst wurde geschminkt, danach bewiesen die Kids ihr Können im "Chäszänne".

Bereits um 11:00 Uhr wurde das Zmittag serviert. Und schon folgte die nächste Überraschung. Plötzlich klopfte es und vor der Tür stand - der Samichlaus! Was der nicht alles über die kleinen Missgeschicke der Gömper wusste! Er rügte die kleinen Mädchen, weil sie nach der Wanderung Unterwäsche und Socken einfach in der Dusche liegengelassen hatten. Hoschi musste ihm die Funktionsweise eines Funkgerätes erklären (siehe Donnerstag) und André Köpfli empfahl er, bei Problemen mit Haargel (siehe ebenfalls Donnerstag) das nächste Mal einfach Kleister zu benützen...

Nach dem Mittagessen folgte logischerweise der Winterschlaf (?). Die ungewohnte Ruhepause tat allen gut. Das Wetter spielte weiterhin mit, von den angekündigten Gewittern war weit und breit nichts zu sehen. Einem weiteren Badibesuch stand also nichts im Weg.

Höhepunkt und fast schon Abschluss eines jeden Lagers ist zweifellos der Bunte Abend. Mit Spannung wurde die Rangverkündigung des grossen Lagerspiels erwartet. Zu diesem zählen jeweils die gesammelten Punkte aus den diversen kleinen Wettkämpfen während des ganzen Lagers. Als souveräne Siegerin durfte sich Tiffy Birrer feiern lassen. Ex aequo auf dem zweiten Rang folgten Anja Furrer, Simon Imbach und Vitus Furrer. Wie immer ging natürlich niemand leer aus, beim grossen Gabentempel ist für alle ein Preis dabei.

Dass in einem Lager kleinere Reibereien entstehen können und das eine oder andere Missgeschick passiert, ist nichts als natürlich. Beim Lagergericht kann man Beschwerden über seine Gspändli, die LeiterInnen oder das Küchenteam deponieren und so allfällige Differenzen bereinigen. Die eher symbolischen "Strafen" dienen dabei vor allem der allgemeinen Erheiterung...

Genau. Der erste Spruch des Tages von den Gömpern bei der Tagwache: "..." (Selbst Lagerkinder können zu müde zum Reden sein!). Der Zweite stammt vom ansonsten souveränen Samichlaus Ivo Kaufmann: "So, liebi Chend, jetzt muess ech wiiter i Färne Oschte, det esch jetzt grad Wiehnachte..." 

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