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J&S-Lager 2003, Langnau i.E.

News Lager 2003


Samstag, 5.7. - Bodyguard

Sonntag, 6.7. - Im falschen Film

Montag, 7.7. - Titanic

Dienstag, 8.7. - Space Jam

Mittwoch, 9.7. - Der Schuh des Manitou

Donnerstag, 10.7. - Save the last dance

Freitag, 11.7. - Oscar Night

Samstag, 5.7.2003 - Bodyguard

(Text: Marina + Gusti)

Der extravagante Auftritt des Filmpärchens Wilma und Düsi mit ihren Bodyguards und dem überaus aufdringlichen Paparazzo Chregi eröffnete das 15. Sportlager der Mädchen- und Jugendriege des TV Wolhusen. 40 Mädchen und 20 Knaben reisten mit 11 Leiterinnen und Leitern und einem 4-köpfigen Küchenteam nach Langnau im Emmental.

Mit einem Photo-OL am Nachmittag lernten die Kinder Langnau mit seinen vielen Gassen kennen. Weil rund um das Lagerhaus das Hockeyfest des SC Langnau stattfand, mussten wir unsere erste Nacht bereits auswärts in einer Zivilschutzanlage verbringen. Was aber für die Kinder wie auch für die Leiter absolut kein Problem war. Um so richtig müde in den Schlafsack schlüpfen zu können, wurden die Hirnzellen noch mit einem Quiz gefordert. Um 22.30 Uhr hiess es Lichter löschen. Ob der erste Tag oder die Klassen-Abschlussfeste zu anstrengend waren, hörte man doch bereits eine halbe Stunde später nur noch die Leiter...

Unser spezieller Gruss geht ans Fontanne-Pintli, welches gewisse verwaiste Eltern in ihrer grenzenlosen Einsamkeit betreuen musste...

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Sonntag, 6.7.2003 - Im falschen Film

(Text: Marina + Gusti)

Ob zu Hause ein Sonntagmorgen so aussieht? Wecken um 7 Uhr und sofort den Schlafsack zusammenpacken, um nach einem kleinen Fussmarsch durch das noch schlafende Langnau zum Lagerhaus zurückzukehren. Dort stand bereits das Morgenessen bereit. Gestärkt und ausgeschlafen (?) wurde auf der Sportanlage Weitsprung und ein Fitnesstest durchgeführt. Dabei konnten gewagte Sprünge über Hürden und Bananenkisten beobachtet werden. Ein Lauf über die 300m-Bahn mit verschiedenen Kraft- und Konditionsübungen sorgte für rote Köpfe. Nach dem Mittagessen, welches verdankenswerterweise einmal mehr von der Familie Roos vom Rest. Unterlachenhof in Luzern gesponsert wurde, hiess es die Rollerblades anzuschnallen. Während die eine Hälfte der Kinder sich im Fahren, Bremsen und Stürzen übten, zuckte bei den anderen das Tanzbein. Lagertanz war angesagt. An die Zuhause gebliebenen: Lasst euch überraschen.

Doch dann ging ein Raunen durch die Schar. Was war geschehen? Bis 17.00 Uhr mussten alle in Wanderschuhen und gepacktem Rucksack vor dem Lagerhaus sein. Der "kleine" Abendspaziergang entwickelte sich dann zu einer veritablen dreistündigen Wanderung über die Hügelzüge Langnaus. Die Kondition der Kinder erstaunte selbst das Leiterteam. Ein kleiner Filmausschnitt aus "Titanic" zeigte den Kindern das morgige Motto: Wasser. 

Einer schönen Tradition folgend wollen wir Euch auch dieses Jahr mit besonders gelungenen "Sprüchen des Tages" unterhalten. Der heutige stammt von Cindy Birrer als sie feststellte: "Mini Socke passid ned zo mim Tenu..."

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Montag, 7.7.2003 - Titanic

(Text Flocke + Pasci)

Obwohl die gestrige Abendwanderung ziemlich an den Kräften der Kinder zerrte, fiel es den meisten trotzdem schwer, die Nachtruhe einzuhalten. Doch, und so ist es nun mal in einem TV-Lager, wer am Abend lange Witze erzählen kann, muss am Morgen trotzdem pünktlich aus den Federn – Tagwache um 7.00 Uhr.

Dank dem kurzen aber intensiven Einturnen von Lama (Lagermami) Marina waren schliesslich sämtliche Knochen aufgewärmt und die letzte Müdigkeit wie weggeblasen. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde der Morgen damit verbracht, entweder dem Tarzan in der grossen Dreifachhalle zu entfliehen oder in der Kletterhalle die unmöglichsten Hänge zu erklimmen. Bei letzterem erwies sich Pascal Bucher als wahrer Bergexperte, aber auch andere, bisher unbekannte Klettertalente, kamen zum Vorschein. 

Am Mittag servierte uns das Küchenteam wiederum einen echten Gaumenschmaus. Diesmal standen hausgemachte Ravioli auf der Speisekarte. Schon nach dem ersten Bissen war klar, dass Küchenchef Jöggu, sein Vorzeigelehrling Fränz und der äusserst talentierte Schnupperstift Märk wieder einmal alle Register zogen, um die Schar kulinarisch zu verwöhnen.

Gestärkt und voller Tatendrang marschierte die Lagerschar am Nachmittag in die wunderschöne Langnauer Badi. Dort konnten sich dann alle nach Belieben austoben und das herrlich warme Wetter geniessen. Zudem mussten die Kids in verschiedenen witzigen Plauschwettkämpfen ihr Geschick und ihre Fitness unter Beweis stellen.

Zur Entlastung des bereits gelobten Küchenteams durften wir am Abend noch Sonja Emmenegger willkommen heissen. Ob sie wohl dafür verantwortlich ist, dass das Abendessen (Rahmschnitzel & Nüdeli) alles bisherige nochmals zu übertreffen vermochte, sei dahingestellt... Im Abendprogramm, das heute unter dem Motto „Schigo rennt“ stand, waren Schnelligkeit, Originalität und guter (?) Geschmack gefragt. Die Jury hatte jedenfalls keine leichte Aufgabe, die diversen Eigenkreationen zu bewerten. Als kleiner Vorgeschmack wurde den Kids wiederum ein kleiner Filmausschnitt gezeigt, welcher sie auf den morgigen (Spiel-) Tag einstimmte. Motto Morgen: "Space Jam".

Natürlich dürfen auch heute die Sprüche des Tages nicht fehlen. Nachdem Wilma die Spieler des SC Langnau einmal aus der Nähe betrachten konnte, stellte sie fest: "Etz weiss ech, wieso die emmer e Helm a hend!" Und Gina Z. wollte wissen: "Mömmer i Ufenthautsrum ufe go wemmer wend?"

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Dienstag, 8.7.2003 - Space Jam

(Text Düsi + Timi)


Cheese-Cup, Äuä, Ilfishalle, Hesches?, Kniematte, Jetzt oder Knie ... einige Stichworte zum heutigen Tag – mehr darüber in den folgenden Zeilen...


Heute fand der erste Cheese-Cup im Ämmitau statt. Mit viel Spass, Ehrgeiz und Siegeswille wurde bereits am Morgen von den Kleinsten Streethockey gespielt. Zeitgleich übten die älteren Modis u Giele nochmals den Lagertanz. Sieger waren alle, denn punkten konnte jeder und ein paar Runden in der Ilfishalle der SCL Tigers zu drehen war selbst für die Schiedsrichter ein tolles Erlebnis; leider waren die Zuschauerränge nicht so gefüllt, wie wenn die hiesigen Prachtsathleten mit ihren Schlöf herumkurven.

Gestärkt durch feinen Pilzrisotto, Trutenplätzli und Ratatouille und lang gezogenem Sirup standen am Nachmittag Ultimate (Frisbee-Speli) und Buurevolley (Ball über die Schnur) auf dem Programm. In neugemischten Gruppen kämpften die Kids an der prallen Sonne um weitere wertvolle Punkte für die begehrten Oskars.

Unterbrochen wurde der Spielnachmittag durch ein trauriges Ereignis. Keine Angst, alle Kinder sind wohl auf, doch den Leitern wurde der Leiter-Kinder-Match aus unerklärlichen Gründen zu einem Hindernis. Bereits zur Halbzeit führten die Kids nach praktisch Null-Ballbesitz glücklich mit zwei Kontertoren. Auch der taktische Schachzug des Leiterteams mit der Einwechslung des Schnupperstifts (Markus Gasser) aus der Küche brachte nur kurz die erwartete Wende. Das 1:2 aus Sicht der Leiter fiel kurz nach der Pause, doch dann war auch diese Zwischeneuphorie bereits wieder weggeblasen und die AK’s (Athletenkinder) konnten ihre Führung weiter ausbauen (Beckham sei Dank - alias Pascal Bucher). Schlussendlich konnte das schönste Tor des Tages durch Flocke zum 2:4 auch nichts mehr an der ersten Niederlage der Leiter in der Geschichte des J+S Lagers ändern. Hier die passenden Gründe zu finden, ist sehr schwierig. Ob es an den Schienbeinschonern oder an den rassigen Beckham-Frisuren lag, wird wohl noch einige Zeit in den Sternen stehen... Bravo Kids!

In einer frühabendlichen Krisensitzung hat das gesamte Leiterteam beschlossen, nach dieser Schmach in Globo zurückzutreten – ob wohl 2004 nochmals ein Lager stattfindet???

Aus Hamburger mache Cheesburger. Die neuen Leiter, welche dieses oder das letzte Jahr im J&S Lager Premiere feiern durften, wurden heute traditionell getauft. Der feine Geruch eines wunderbaren Ämmitauer-Fondues setzte diesen fünf Leitern (Marina, Corinne, Chregi, Mäthi und Pasci) schon bald ein herrliches Gefühl in die Nase – bei diesem tollen Sommerwetter... Doch damit war nicht genug, auch wenn sich dies die Fünf gewünscht hätten. Als Clown verkleidet stürzten wir sie ins heutige Abendprogramm.

"Judihuiii" war die Reaktion der Jüngsten, als Gusti bekannt gab, dass wir diesen Abend dem Circus Knie, welcher zur Zeit in Langnau auf der Kniematte gastiert, einen Besuch abstatten. Viele attraktive Darbietungen und ein köstliches "Äääuuuuäääähhh" auf klassischem Bärndütsch, von einem waschechten Italiener ausgesprochen, begeisterte die ganze Schar riesig – der grösste Teil auf jeden Fall, denn bei den Allerkleinsten klappte das eine oder andere Augenlid zu.

Nach einer nächtlichen Wanderung zurück zur Unterkunft haben unterdessen alle den wohlverdienten Schlaf gefunden.

Hesches? Wir haben es jetzt auch und lassen Euch zusammen mit Massimo Rocchi ganz herzlich aus Langnau grüssen.

Last but not least der obligate Spruch des Tages - heute von Mario Bucher. Nachdem er beim Lagertanz einen Kick ins Gesicht bekommen hatte, meinte er: „Ech ha doch scho blaui Auge!“

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Mittwoch, 9.7.2003 - Der Schuh des Manitou

(Text: Düsi + Timi)


Mittwoch, der Tag der Wanderung, sofern das Wetter mitspielt. Aber dies ist ja dieses Jahr zum Glück überhaupt kein Hindernisse, da wir pro Tag mehr Sonne geniessen als andere Jahre die ganze Woche. Zuerst jedoch von Anfang an...


Der Circus Knie von gestern Abend zeigte auch seine Schattenseite, denn heute Morgen hätte wohl jeder gerne noch ein paar Minuten ins Kissen geschaut, als bereits um 07.30 Uhr am Frühstückstisch zu sitzen. Da die Kids bereits bemerkt haben, dass sie am Morgen auch bei zu spätem Erscheinen ein Frühstück erhalten, waren heute wieder mal nicht alle pünktlich – die Leiter sind jedoch nicht die besten Vorbilder!

Die Kinder hatten heute wieder mal Wahlprogramm, ob sie die kürzere oder längere Marschstrecke unter die Füsse nehmen wollten. Zur Freude von Düsi und Timo entschieden sich 23 freiwillige Cracks für die längere Tour. Der einzige Unterschied der Touren lag darin, dass die tendenziell jüngere Schar mit der Gondelbahn zur Marbachegg chauffiert wurde und die Älteren diesen Aufstieg mit einigen verflossenen Schweisstropfen meisterten. Zur Belohnung gab es auch saftige Überraschungen, wie ein gemütliches „Uri-Schwyz und Unterwalden“ oder einer Go-Kart-Fahrt bei der Bergstation, was für einige Kids doch schon bald der Höhepunkt dieses Lagers war. Die einen oder anderen werden mit Bluepoints dieses Erlebnis in Erinnerung behalten, da sie doch hie und da ziemlich durchgeschüttelt wurden.

Nach einem gemütlichen, ersten Abstieg genossen die beiden Gruppen gestaffelt eine herrlich grillierte Bratwurst, eine Servelat oder ein Schweinswürstchen, wie sie das Küchenteam nicht besser zubereiten könnte. Dank an die Hobbygrilleure (Leiterteam ohne Küche) und Susi für den Grillkurs.

Der zweite Abstieg vom Rastplatz Richtung Kemmeribodenbad forderte doch die meisten Wanderer ein bisschen mehr, vielleicht war auch die kuriose Zeitangabe bei den Streckenbeschilderungstafeln dafür verantwortlich. Nach der Rückreise mit dem Postauto (Extrafahrt für extra-lustig-gutgelaute Gesellschaft), Bus und Zug freuten sich die ermüdeten Lagerteilnehmer umso mehr über die Abkühlung mit einer lustigen Wasserschlacht. Somit konnten sie ihre Gemüter und die ermüdeten Beine wieder erfrischen. 

Chicken Nuggets, Country Fries und feiner Salat - das bedeutet jeweils Schlachtfeld und Kriegsfuss unter den Kids im Esssaal. Die Produktion in der Küche lief zwar auf Hochtouren, liess die hungrigen Mägen aber trotzdem ein bisschen warten. Doch hungern musste niemand – die Fische in der Ilfis werden sich auch über die Resten freuen. Das Nachtessen wurde mit einer mehrfachen Laola-Welle verdankt – oder war das doch für die Leiter gedacht ?!? (Danke Küche)

Ausgang – wie immer nach der Wanderung – stand für die Ältesten (ab Sekundarschulalter) auf dem Programm. Man könnte meinen, sie würden an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen, so chic waren die Teenies gestylt. Die Jüngeren mussten dafür zur Freude aller die Zimmer räumen und wieder mal ein bisschen Ordnung im Versteckspiel ihrer Kleider und Utensilien herstellen.


Anstelle eines Spruch des Tages möchten wir heute herzlich Danke sagen. Unser Gruss geht an Ruedi Gautschi von der Organisation des Hockey-Festes, welches letztes Wochenende in der Ilfishalle stattfand. Neben den Gratis-Hot-Dog-Brötchen bekamen wir auch noch 170 Glacen zu einem Spottpreis. Eine Laola-Welle der grössten Art an Ruedi – Merci!


Die Bilder

PS: Wir möchten Margrit Isenschmid vom "Club besorgter Eltern" recht herzlich aus dem Lager grüssen. Da sie mit Ihren beiden Neffen Mathias und Oli Wigger den Lagertanz anhand der Lagerfotos bereits eingeübt hat, laden wir sie herzlich ein, am Samstag bei unserer Rückkehr auf dem Rainheim den Tanz mitzuturnen... Kneifen gilt nicht!

Donnerstag, 10.7.2003 - Save the last dance...

(Text: Pasci, Flöggi, Mäthi)

Da die letzten Tage ziemlich intensiv waren, haben sich wohl nicht nur die Kids, sondern auch die Leiter darüber gefreut, dass die Tagwache heute Morgen um eine Stunde nach hinten verschoben wurde. Spätestens um 8.27 (gell Düsi) mussten dann aber auch die letzten Morgenmuffel aus den Federn hüpfen. Nach dem Morgenessen ging es dann Richtung Sportplatz. Anschliessend an das Einturnen von Düsi wurde die Schar in 20 Dreiergruppen eingeteilt. In diesen kleinen Teams absolvierten die Kids einen einstündigen Fun-Wettkampf, in welchen sie einmal mehr ihr Geschick und ihre athletischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Die Disziplinen "60m rückwärts" und der Staffellauf forderten jedoch einige, meist kleinere, Blessuren. Wirklich Pech hatte eigentlich nur Céline Gasser, die sich beim Rückwärtsspurten eine Bänderzerrung zugezogen hat und den restlichen Tag pausieren musste. Parallel zum Stunden-Wettkampf führten Flöggi und Wilma die "Hauptprobe" des diesjährigen Lager-Tanzes durch. Ob sie den (hohen) Erwartungen der Leiter und Eltern standhalten können, wird sich am kommenden Samstag auf dem Rainheim-Platz herausstellen. Man darf gespannt sein...

Gegen die müden Knochen hatte das Küchenteam auch heute wieder ein passendes Rezept: Spaghetti-Plausch mit drei verschiedenen, erstklassigen Saucen-Kreationen! Einmal mehr ein "Chapeau" an Süne, Fränz, Märk und Jöggu! Wir hoffen schwer, sie können das erstaunlich hohe Niveau bis zum Schluss halten! Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen von Spiel, Spass und Erholung, denn wir nutzten das schöne Wetter noch einmal, um uns in der grossen Langnauer Badi zu vergnügen. Dass der beliebte, runde Kletterturm nur eine begrenzte Anzahl Kinder tragen kann, haben wir leider nicht gewusst... So blieb dem Bademeister anschliessend nichts anderes übrig, als den Turm mit Klebband abzusperren und für "defekt" zu erklären. Für eine willkommene Abkühlung sorgten die spendierten "Twister"-Glacen von Jürg Grüter. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön.

Das Abendprogramm wurde mit einem Hamburger-Buffet eröffnet. Danach stand die traditionelle Lager-(Single-)Disco auf dem Programm, die dieses Jahr in den Katakomben der Ilfishalle stattfand. So ging es dann auch nicht lange, bis die ersten Parfum- und Haarspraygerüche aus den Zimmern strömten und sich die Kids so richtig auf Hochglanz stylten. Die fünf "Hamburger-Leiter" Marina, Corinne, Chregi, Mäthi und Pasci wurden für diesen Anlass natürlich wieder speziell herausgeputzt (bzw. verunstaltet)... Clou dieses Jahr: Die Discobesucher wurden mit Namensschildern versehen, die das Leiterteam vorher willkürlich ausgesucht hatten. Während der Disco konnten dann die Kids einander kurze (Liebes-) Botschaften zukommen lassen, in dem sie einen Zettel ausfüllten und dieser dann vom Leiterteam an die entsprechende Person weitergeleitet wurde. Ob sich wohl dadurch das eine oder andere neue Lagerpärchen ergeben hat?

Eines steht fest: Wir nähern uns langsam aber sicher dem Ende und damit dem Höhepunkt der Lagerwoche. Morgen Abend findet in der Kupferschmitte Langnau die ultimative Oskar-Nacht statt. Nebst vielen (kulinarischen...) Überraschungen wird die Siegerehrung wohl das Highlight dieses Abends werden. Natürlich sind wir auch auf die Outfits der jungen Ladies & Gentlemen sehr gespannt.

Der Spruch des Tages kommt diesmal von Sina und Flavia. Vom Lagerleben doch schon etwas müde, wurde Wilma von den beiden gefragt: "Chonnsch Du üs de cho rüefe, wemmer is Bett dörfid?" Auf Wimes Antwort, dass sie selbstverständlich jederzeit zu Bett gehen dürften, meinte Sina: "Coolio!"

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Freitag, 11.7.2003 - Oscar Night

(Text: Viele)

Nach einem kurzen Marsch zur Sporthalle starteten wir heute morgen mit einem Einturnen unter Pascis Leitung. Die eine Gruppe vergnügte sich anschliessend bei Chregi und Pasci mit dem Fallschirmtuch und Hip-Hop-Choreografien. Miri und Wime verhalfen der anderen Gruppe per Minitramp zu ungeahnten Höhenflügen. Noch vor dem Mittagessen wurden aber alle wieder auf den Boden zurückgeholt...

Käptn Iglo hatte unterdessen ganze Arbeit geleistet und die komplette Ilfishalle in Fischstäbchenduft gehüllt. Knapp 500 Stäbchen, 12 kg Salzkartoffeln und ein paar Kopfsalate mit Tomaten und Gurken waren innert weniger Nanosekunden verputzt.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der bevorstehenden Oscar Night - Abschluss und zugleich Höhepunkt des Lagers 2003. Für den Showblock wurden Castings in verschiedenen Sparten durchgeführt. Beim Singen, Tanzen oder Schminken stellten die Kids ihr Talent als Superstars unter Beweis. Dann folgte die individuelle Vorbereitung auf den grossen Abend: Es wurde frisiert, gestylt, Haare hochgesteckt oder mit Gel eingeschmiert, Kravatten geknotet und das kleine Schwarze ausgepackt. Stunden später war eine Schar Ladies und Gentleman bereit für die Oscar Night...

Das Gala-Diner, bestehend aus einem Gemüse-Dip-Apéro und Riz Casimir, bildete den Auftakt. Danach stand eine weitere Wanderung auf dem Programm. Fast 50 Meter waren von der Ilfishalle bis zur Kupferschmitte zurückzulegen. Diese ehemalige Industriehalle ist in ein Party- und Konzertsaal umgebaut worden - was Gölä für seine CD-Taufe recht ist, reicht uns für die Oscar Night allemal. Die Verleihungen der Oscars für verschiedene spezielle Leistungen wechselten sich mit Showeinlagen und der Rangverkündigung des Lagerwettkampf ab. Das bunte Programm begeisterte und viel zu schnell verfloss der Abend. Die Nacht könnte sich allerdings noch etwas in die Länge ziehen, denn traditionellerweise machen die Kids die letzte Nacht durch oder versuchen es zumindest...

Heute kommt der Spruch des Tages aus der Küche. Beim küchentechnischen Fachsimpeln erzählte Süne von der neuen Rössli-Küche, worauf Fränz ungläubig nachfragte: "Was, s'Rössli hed e neui Chochi?" Darauf Süne: "Jo, jo, scho lang..."

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