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Dienstag, 12.7.2005 - Genf
(Text: Ueli + Timo)
Tag ohne Grenzen
05.15 Uhr, Tagwache. Keine Angst, dies galt nicht für die Kinder, nur
die zwei unverfrorensten Leiter. Als diese um 07.30 Uhr von ihrer
Velotour (Rund um die Rigi) zurückkamen, war dann endgültig Tagwache für
die gesamte Mannschaft. Doppelte Menge Brot und Milch zum Frühstück –
woran liegt das wohl? Ob da die "nächtige" Disco ihre Hungerspuren
hinterliess, oder ob frisches Brot den Kids einfach besser schmeckt, sei
mal dahingestellt.
Heute Morgen stand wieder Blocktraining auf dem Programm. Die
Leichtathleten weckten sich mit einer Joggingtour, die von einigen fast
freiwillig besucht wurde. Im zweiten Teil wurde fleissig gesprungen, ob
Hoch oder Weit, die Landung war so oder so weich. Die Geräteturner
schaukelten ins Tramp und sprangen die Ringe rauf und runter. Da nun
auch Magnesium zur Stelle war, schlichen sich die letzten Ausreden aus
der Halle und es konnte nicht mehr gekniffen werden. Die grösste Schar,
die Polysportler, trennten sich in zwei Gruppen, Halle und Openair. Wie
die L-Athleten durften auch sie die frische Seeluft beim Einlaufen
geniessen. Anschliessend widmeten sie sich vielen verschiedenen
Mannschaftsspielen.
Die Friteuse, ja ja, ein geliebtes Kochgerät in jedem Haushalt, fehlte
hier, so mussten die armen Küchentigers 12 kg Chicken Nuggets und 110 kg
Potatoes (oder so) von Hand in der Pfanne drehen, bis diese durchnässt
vom Fett auf dem Teller landeten. Aber fein war es, das zeigte sich,
denn alles war rübis-stübis weg, mhhhh, sogar der Salat,... oder Märk?!?
Hier
gibt's übrigens die Kommentare der Kids betreffend Küche...
Spiel ohne Grenzen, dies war das Rahmenprogramm des heutigen
Nachmittags. Zwei Gruppen kämpften in diversen Spielen um viele Punkte.
Diese waren sehr unterhaltsam und mit Ausführungen wie: Familienphoto
für sonntäglichen Kirchenbesuch knipsen, ein Lied gurgeln, Witz
vorspielen, Pyjamaparty, Stierkampf, Kleider verkehrt anziehen, Portrait
malen, Garetten-Rennen und vielem mehr war der Nachmittag für alle total
"fätzig".
Dies war noch nicht alles mit dem heutigen Wettkampfteil. Klar, das
Streetlife, doch was anderes fehlte auch noch - die alljährliche
Zimmerkontrolle. Ist doch schön, wenn man endlich seine eigenen Socken,
Unterwäsche und Krimschkramsch wieder findet. Tja, wie es auch anders
gar nicht sein könnte, die Natur gibt es vor, konnten die Jungs den
Girls keine Konkurrenz bieten, aber der Zweck der Übung wurden von allen
bei Weitem erfüllt. Beim heutigen Streetlife-Spiel um und über den
Kanton Genf konnten ausnahmsweise nicht alle Fragen richtig beantwortet
werden. Liegt wohl daran, dass das französisch nicht bei allen
Teilnehmern sattelfest ist... Nicht mal die Sprachnachhilfe von den
Schmirinskis alias Bertrand & Rougi konnten ihnen das nötige Knowhow
weitergeben.
Mit Gesichtsmasken und Massagen klang der Tag langsam aus, so dass um
22.15 Uhr Lichterlöschen war. Na dann mal gut Nacht und bis morgen – wir
müssen fit sein, es geht Richtung Rigi auf die Wanderung... und was uns
sonst noch so alles erwartet...
Sprüche des Tages
...von Janine Duss, die bei der Zimmerkontrolle einen
absolut leeren Wäschesack präsentierte: "Ech ha dänk d'Dräckwösch
weder zämegleit ond i d'Koffere do..."
...von Mäni: "Ech ha die vier Chacheli ned abgwäsche, ha grad ke Loscht
gha. Ond sowieso hani s'Abwäschmettu ned gfonde..." (Allerdings hatte
Mäni danach ein dermassen schlechtes Gewissen, dass sie die Chacheli
umgehend abwaschen ging.)
Die
Bilder
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