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Im Gusel um de Brünig

Samstagmorgen, Punkt 08.45 Uhr in Wolhusen: Eine hochmotivierte Truppe vom TV Wolhusen steht bereit für das gemeinsame Wochenende. Der Puls ist ruhig, die Vorfreude gross. Erste Durchsage des Organisationsteams Alain und Marco: „Kein Stress, wir haben das ganze Wochenende massig Zeit. Alles komplett locker!“ Ein Satz, der sich noch als roter Faden durch den Ausflug ziehen sollte.


Erster Halt: Sarnen. Auf dem Programm steht eine hochbrisante Agentenjagd, um nichts Weniger als die Welt zu retten. Es werden zwei Teams gebildet. Ergebnis: Die Welt wurde gerettet – allerdings nur von einem Team. Das zweite scheiterte so hoffnungslos, dass man glatt an der agentenmässigen Grundausbildung zweifeln könnte. Aber schwamm drüber! Weil das Ganze aber natürlich „völlig ohne Zeitdruck“ eingeplant war, folgte direkt im Anschluss die erste sportliche Höchstleistung des Tages: ein knackiger Sprint zum Zug. Wer braucht schon Ausdauer auf der Rundbahn, wenn man den Fahrplan der SBB hat?


Nach einer kurzen Verpflegungsbeschaffung in der Migros für das Abendessen ging es per Muskelkraft weiter: Wanderung hinauf ins Tippidorf auf dem Brünig. Dort wartete der Pfeilbogen-Parcours auf uns. Während einige noch damit beschäftigten waren, Pfeile im Dickicht zu suchen, bewies Organisator Alain seine Treffsicherheit: Absolut souverän holte er sich den Titel des Tagessiegers.


Am Abend ging es an die kulinarische Pflicht. Das selbst gekochte Nachtessen war schlicht grandios. Wer es nicht glaubt, muss sich nur die Fotos anschauen! Vor der Kulisse eines grandiosen Panoramas ging der Abend nahtlos in einen geselligen Spieleabend über. Bei Imposter und Meiern wurde gelogen und gelacht, was das Zeug hielt, abgerundet durch sündhaft gute Schoggibananen direkt vom Grill.



Die Nacht im Tipi haben wieder Erwarten alle bestens überstanden. Nach einem gestärkten Frühstück schnürten wir wieder die Wanderschuhe. Der Weg? Den überliessen wir stilvoll dem Würfel. Das Würfelglück führte uns schliesslich zu einer hervorragenden Pizza zum Mittagessen. Doch da war ja noch was... genau, der „extrem entspannte“ Zeitplan! Und so kam es, wie es kommen musste: Im Gusel und mit dem allerletzten Bissen Pizza im Mund machten wir den Endspurt auf das Schienenross. Timing ist eben alles.


Zum versöhnlichen und wohlverdienten Abschluss sprang die Truppe in Sachseln in den Sarnersee, um den Schweizer Sommer im kühlen Nass zu geniessen. Die anschliessende Heimreise verlief wunderbar reibungslos und tiefenentspannt.


Ein riesiges Dankeschön geht an Alain und Marco für die hervorragende (und zeitlich extrem entspannte) Organisation. War für die Organisatoren sicher herausfordernder als für die Teilnehmer. Einfach ein fantastisches Wochenende!



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