Mit der Zeit spielt man nicht – oder doch?
- Joel Wiprächtiger
- 10. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Kaum hatten wir am Morgen die Augen geöffnet, bemerkten wir, dass unsere Lageruhr schon wieder herumspinnt: Diesmal ging es schnurstracks in den Frühling – genauer gesagt zu Ostern!
Zur Freude aller wurden wir vom Küchenteam mit einem feinen Osterbrunch verwöhnt. Gut gestärkt machten wir uns danach auf zur traditionellen Ostereiersuche. Die Hinweise zu den Versteckzonen bestanden ganz im Stil unseres Lagermottos aus Zeit- und Distanzangaben, Orientierungssinn und Teamwork waren gefragt! Doch aufgepasst: Der Osterhase war alles andere als begeistert darüber, dass wir ihm seine Eier klauten. Gleich drei seiner Art liefen im Dorf umher und versuchten, die Kids zu erwischen.
Während dem Mittagessen sprang die verrückte Uhr heimlich weiter, diesmal direkt zum ersten April. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen von Spiel und Spass, denn ein grosses Spielturnier wartete auf uns. Passend zum ersten April wurden zwar altbekannte Spiele wie Völki und Kin-Ball gespielt, diese aber mit unerwarteten Wendungen versehen.
Vor dem Nachtessen gab es dann noch die grosse Überraschung. Jonas unser diesjähriger «Hamburger» meisterte seine Hamburgertaufe mit Bravour und wurde unter grossem Applaus offiziell als Leiter aufgenommen.
Anschliessend verbrachten die jüngeren Kinder den Abend gemütlich im Lagerhaus. Dort konnten sie Bändeli und Schlüsselanhänger knüpfen, sich im Koor-Spiel oder beim Riesenbrändidog versuchen oder einfach eine Extraportion Schlaf nach den ersten anstrengenden Lagertagen tanken. Die älteren Kids durften in den Ausgang, dafür wurde das Stübli der Rollhockeyhalle kurzerhand in eine Karaokebar verwandelt. Zwischen Karaoke-Mikrofon und Tanzfläche liess sich der Tag perfekt ausklingen.
Wir sind gespannt, wohin uns die verrückte Uhr morgen entführt!




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