Turnerreise am Pilatus

Am Samstagmorgen um 08:00 mit vollgepackten Rucksäcken und Proviant für eine Mahlzeit am Bahnhof Wolhusen. Von da fuhr uns die BLS nach Malters. Die Organisatoren Timo Unternährer und Ueli Schneider erklärten uns den Länderkampf angelehnt an die EM 2020 die wegen Covid-19 abgesagt wurde. In Dreiergruppen wurde man einem Land zugeteilt, mit dem über die Reise gespielt wird. Namhafte Länder wie beispielsweise Portugal waren auch mit von der Partie. Das Regelwerk wurde von allen genaustens studiert und die erste Challenge stand an. Sehr Simpel: Nachricht mit Land und Flagge, diese dann möglichst schnell in den WhatsApp Chat senden. Eine weitere Aufgabe war es über den Tag hinweg eine Postkarte zu dem jeweiligen Land zu erstellen.


Nach der ersten Aufgabe haben wir uns auf den Weg Richtung Fräkmündegg via Holderchäppeli gemacht. Nach rund 1.5 Stunden wurde der Wettbewerb fortgesetzt. Eine Runde Kubb. Alle gegen alle und anschliessend die Finalspiele um Platz 1–4. Um die wartezeit zu überbrücken, konnte man mit seiner Verpflegung andere Mannschaften analysieren oder mental zermürben. Trotz Wettkampf und guten Schiedsrichtern (Danke Ueli und Timi) jedoch ein faires Turnier.


Mit neuem Elan und gestärkt nahmen wir den zweiten Teil der Wanderung in Angriff. Unterwegs war ein Quiz rund um die EM geplant. Die Spielwütigen Gruppen haben unterwegs den Wikipediaartikel und die Gruppen angeschaut. Dies stellte sich folglich als sehr hilfreich heraus.


Auf der Fräkmündegg angekommen haben wir die Zelte bezogen und uns den Klettergurt geschnappt. Denn der Hochseilpark wartete. Sobald wir in den Seilen hingen, gab es kein halten mehr. Die einfachen Routen wurden von den Aktivriegen Affen gekonnt übersprungen und direkt zu den schwierigen übergegangen. Der ein oder andere hatte ganz oben dann sicherlich auch ein wenig weiche Knie. Nach rund 2.5 Stunden konnte man den Klettergurt gegen ein leckeres Grillbuffet tauschen. Nach dem letzten Salatblatt und dem letzten Spiessli war der gemütliche Teil angesagt. Mit Kartenspielen und Jassen wurde bis tief in die Nacht der Tag ausgeklungen.


Nach einer warmen Nacht in den Schwebezelten wurde gefrühstückt und anschliessend nach Kriens gewandert. Diejenigen die nicht nach unten gelaufen sind haben die Bahn genommen. Beim KKL wurde unser Spiel für den Sonntag erklärt. Wir mussten den Mörder vom Vögeligärtli finden. In der ganzen Stadt Luzern konnte man Hinweise finden oder sich erspielen. Nachdem der Mörder hinter Gitter war, konnte man sich im See abkühlen, um anschliessend mit dem Zug zurück nach Wolhusen zu fahren.

 

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